Konservative Orthopädie: Prehab/Rehab - Load.Adapt.Perform
Mittwoch, 28. Oktober 2026
Symposium und Workshops
Empfang und Kaffee
Besuch der Ausstellungsstände
Begrüssung
Wissenschaftliche Leitung
Der Vorsprung vor der Rehabilitation – Prähabilitation als Erfolgsfaktor
Dr. med. Patrik Noack, Swiss Olympic Medical Center Medbase Abtwil
Fall 1: Von der Diagnose zurück in Bewegung: Wie ein multi¬modaler Ansatz aus Laufdiagnostik, aktivem Training und Einlagenversorgung die Rehabilitation bei Pathologien der unteren Extremität nachhaltig verbessert
Laurent Hoffmann, NUMO Orthopedic Systems AG
Fall 2: Better in – better out: Prähabilitation vor Knie-OP
Dr. phil. Pascale Gränicher PT, Universitätsklinik Balgrist, Zürich
Pausengespräche und Getränke
und Besuch der Ausstellungsstände
Fall 3: Wenn Heilung Schlaf braucht – und die Verletzung ihn raubt. Schlaf als Erfolgsfaktor der Genesung – und wie er gelingt
Tabitha Ingold, Swiss Sleep Science
Gezielt Sehnen stärken: Potenzial erhöhter Sehnenkapazität für On Court Performance, Prävention und Return to Play
Dr. phil. Goran Radovanović, OMPT, MSc Hochschule für angewandte Wissenschaften | HAW Hamburg, Rehazentrum HafenCity | BG-Klinik Hamburg
Moderierter Round Table im Plenum: „take home messages“ mit den Referierenden
Mittagspause und Stehlunch
Besuch der Ausstellungsstände
Workshops
Bitte melden Sie sich für die im Preis inbegriffenen Workshops (2x 75 Minuten) mit dem Talon an oder direkt unter Anmeldung.
Sollten keine Wünsche gemeldet werden, respektive Workshops überbucht sein, werden wir aus raumplanerischen Gründen eine Zuteilung vornehmen.
WS 1: Hands on Workshop: Sehnenspezifisches High Load Training am Beispiel der Achillessehne
Am Beispiel der Achillessehne wird praktisch gezeigt, wie ein evidenzbasiertes High Load Protokoll entwickelt wurde und wie es aufgebaut, angeleitet und gesteuert werden kann. Die Teilnehmenden erfahren, weshalb Intensität und Haltezeit entscheidend für strukturelle Anpassungen sind. Ein größerer Sehnenquerschnitt und eine höhere Sehnensteifigkeit werden dabei als mögliche strukturelle Voraussetzungen für mehr Belastbarkeit, effektivere Kraftübertragung und Schutz vor Überlastungsverletzungen eingeordnet. Damit wird Sehnenkapazität als trainierbare Ressource verstanden, die gezielt genutzt werden kann. Auf Grundlage klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung werden konkrete Fragen zur praktischen Umsetzung aufgegriffen, damit die Inhalte sicher in Therapie, Training und sportmedizinischer Betreuung übertragen werden können.
Dr. phil. Goran Radovanović, OMPT, MSc Hochschule für angewandte Wissenschaften | HAW Hamburg & Rehazentrum HafenCity | BG-Klinik Hamburg
WS 2: Leistungsmonitoring bei Wurfathlet:innen mit VALD – Von den Daten zur Praxis
Über einen Zeitraum von zwölf Monaten wurden Wurfathlet:innen mittels VALD-Systemen kontinuierlich leistungsdiagnostisch begleitet. Im Workshop werden die Testbatterie, die erhobenen Daten, deren Interpretation sowie die Entwicklung der Athlet:innen im Saisonverlauf vorgestellt. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie die Ergebnisse im Bereich allgemeine Athletik, Performance und PREHAB im Trainingsalltag genutzt werden können. Ziel ist es, evidenzbasierte Ansätze für die Trainingssteuerung und Entscheidungsfindung zu vermitteln.
Gregorie Ott & Jonas Schäublin, Merian-Santé, Basel
WS 3: Prävention neu gedacht – Von der Risikoanalyse zur Performance-Steuerung
Viele Präventionsprogramme scheitern nicht an den Übungen - sondern an den momentanen individuellen Bedürfnissen.
In diesem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden, wie moderne Prävention funktioniert: Weg von standardisierten Programmen, hin zu einer individuellen Steuerung von Belastbarkeit, Bewegungsqualität und Leistungsfähigkeit.
Anhand eines klinischen Beispiels werden aktuelle Erkenntnisse aus der analytischen Biomechanik (ABS), Sportphysiotherapie und Belastungssteuerung zusammengeführt. Dabei wird gezeigt, wie sich Screening, biomechanische Analyse und funktionelles Training zu einem echten Präventionskonzept verbinden lassen.
Sarina Seitz & Urs Baumann, svomp
WS 4: Wenn Heilung Schlaf braucht – und die Verletzung ihn raubt
Schlaf spielt eine zentrale Rolle in Regeneration und Rehabilitation. Im Workshop analysieren die Teilnehmenden ihr eigenes Schlaf- und Liegeverhalten, setzen sich mit den wichtigsten Faktoren für einen erholsamen Schlaf auseinander und erfahren, welche Rolle Liegeposition, Druckverteilung und individuelle Unterstützung dabei spielen können. Gemeinsam wird daraus ein praxisnaher Leitfaden für die schlafbezogene Begleitung von Athlet:innen in der Rehabilitation entwickelt.
Tabitha Ingold, riposa Swiss Sleep ag
Ende des formellen Teils des Symposiums
1. GTNA / Get-together-Networking-Apéro im Foyer
fakultativer Besuch des 1. GTNA / Get-together-Networking-Apéro im Foyer – bitte melden Sie sich dafür an